Lissabon

Lissabon, Portugals Hauptstadt an der Mündung des Rio Tejo in den Atlantik gelegen, zählt zu den schönsten Städten in Europa und hat sich zu einem Anziehungspunkt des internationalen Tourismus entwickelt

Lissabon ist zu jeder Jahreszeit eine Resie wert. Von der Algarve ist man mit dem Auto in ca. 3 Std.h über die mautpflichtige A22/A2 in Lissabon. Die Flugzeit von Faro beträgt 47 Min., Zug und Schnellbus benötigen 3-4 Std.

Blich von unerem Hotelzimmer im Bezirk Chiado auf den Rio Tejo. Links im Bild sind die Zwillingstürme der Kathedrale zu erkennen.

Von den sieben Hügeln der Stadt mit einer Höhe von bis zu 226 m hat man eine herrliche Aussicht auf die Altatadt und den Fluss Tejo


Blick vom Miradouo Portas do Sol auf das Pantheon (links oben) und die Igreja de São Estevão
Alfama

Zur Zeit der Mauren war die Alfama der Stadtkern von Lissabon. Sie erstreckt sich vom Tejo-Ufer zum maurischen Castelo de São José, bis zum 16. Jahrhundert Residenz der Könige von Portugal.

Mit dem Wegzug der wohlhabenderen Schichten in westlichere Stadtviertel entwickelte sie sich im Laufe der Zeit zum Quartier der einfachen Leute und Fischer und zum Rotlichtbezirk mit zahlreichen Kneipen.

Vom verheerenden Erdbeben des Jahres 1755 wurde die Alfama weitgehend verschont und das Labyrinth der engen Straßen und Gassen blieb erhalten. Heute ist der Bezirk mit seinen berühmten Fado Lokalen und vielen historischen Gebäuden eine touristische Attraktion.

Baixa Pombalina

DieUnterstadt (baixa) von Lissabon ist heutzutage das eigentliche Zentrum der Hauptstadt Portugals. Sie verdankt ihren traditionellen Namen Baixa Pombalina dem Marquis de Pombal  (Sebastião José de Carvalho e Mello), Premierminister unter D. José I. Nach dem verheerenden Erdbeben mit anschließendem Tsunami zu Allerheiligen 1755 wurde unter seiner Führung die völlig zerstörte Innenstadt von Lissabon neu aufgebaut und erhielt ihr heutiges Gesicht.

DIe Baixa erstreckt sich vom Praça do Comercio am Tejo-Ufer bis zum Rossio (Praça de D. Eduard IV), dem wichtigsten Verkehrsknotenpunkt in der Innenstadt.

Blick vom Miradouro Senhora do Monte auf den Praça Martim Moniz, im Hintergrund die Ponte 25 do Abril und die Christusstatue Cristo Rei am anderen Tejo Ufer

Fassade des weltberühmten Hyronimus-Klosters (Mosteiros dos Jerónimos) am Tejo-Ufer von Belém
Belém und Cascais

Der Stadtteil Belém flussabwärts am Tejo-Ufer war bis Ende des 19. Jahrhunderts selbständig. Vom damaligen Hafen Restelo stachen im Zeitalter der Portugiesischen Entdeckungen zahlreiche berühmte Seefahrer wie Vasco da Gama in See. Das ehemalige Gästehaus der Könige Portugals (Palácio Nacional de Belém) ist heure Amtssitz des Präsidenten der Republik.

Während die Innenstadt von Lissabon durch das große Erdbeben von 1755 weitgehend zerstört wurde, blieben zahlreiche historische Bauwerke erhalten, darunter die heute zum Weltkulturerbe des UNESCO gehörenden Torre de Belém und Mosteiro dos Jerónimos.

Auch eine der bekanntesten portugiesischen gastronomischen Spezialitäten – die leckeren Pastéis de Belém, mit Crème gefüllte Blätterteig-Törtchen – stammen von hier. Das Rezept der Mönche des Hyronimus-Klosters ist bis heute ein gut gehütetes Geheimnis.