Die Kleinstadt São Brás de Alportel im Landesinneren nördlich von Faro an der Grenze der fruchtbaren Barrocal Region zur Hügellandschaft der Serra de Caldeirão.
São Brás de Alportel entdecken:

Korkhandel
Im 19. Jahrhundert wurde São Brás mit über einhundert Korkfabriken zum größten Korkproduzenten in Portugal und damit auch weltweit durch die Korkeichenwälder in der Serra de Caldeirão. Der damit einhergehende Wohlstand führte dazu, dass São Brás, das bis dahin zur Gemeinde Faro gehörte, eine eigenständige Kleinstadt (vila) wurde.
Der ehemalige Wohnsitz des Korkhändlers António Bentes und das herrschaftliche Anwesen auf der anderen Straßenseite sind indrucksvolles Beispiel für die Architektur jener Zeit. Heute ist hier das Museu do Traje untergebracht.
Sommersitz des Bischofs
Ab dem 17. Jahrhundert wurde São Brás auf Grund seines milden Klimas Sommersitz der Bischöfe der Algarve. Der bischöfliche Palast, erbaut im 17. und 18. Jahrhundert um gegen die Hitze des Sommers zu schützen, wurde in den folgenden Jahrhunderten immer wieder verändert.
Heute sind nur noch ein Teil des Hauptgebäudes und der barocke Brunnen erhalten. Im Garten der ehemaligen Residenz liegt das öffentliche Freibad.
Altstadt
Die sehenswerte Altstadt von São Brás de Alportel hat zwei Zentren: Die Kirche und den ehemaligen Sommersitz des Bischofs der Algarve am südlichen Ortsrand, und das eigentliche Stadtzentrum um den Largo de São Sebastião.
Bei einem Gang durch die Kleinstadt fällt der gut erhaltene Zustand der Bausubstanz auf, der dem Wohlstand der Gemeinde durch den einstigen Korkhandel und das bis heute prosperierende Gewerbe zu verdanken ist. Viele der Stadthäuser haben ornamentale Fliesenfassaden.
Die Stadt war in er Römerzeit an die Straße Calcadinha Romana angeschlossen, die von Ossonoba, dem heutigen Faro, bis nach Milreu reichte. as traßennetz
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Trödelmarkt
Jeden Samstag findet auf dem Platz Roberto Nobre ein Trödelmarkt (mercado mensal) statt.














































