Die Kleinstadt Moncarapaco liegt im fruchtbaren Hinterland von Olhão unterhalb des Cerro de São Miguel

Blick auf den Cerro de São Miguel (410 m), die höchste Erhebung in der Serra de Monte Figo nördlich von Moncarapacho
Moncarapacho
Moncarapacho gehürt zur Gemeinde Moncarapacho e Fuseta, der östlichsten im Kreis (concelho) von Olhão gelegen Gemeinde (freguesia). Der Ortskern, dessen Häuser sich um die Pfarrkirche gruppieren, ist noch weitgehend unberührt vom Tourismus. Der Kirchplatz an der Pfarrkirche lädt zum Verweilen ein, und ganz in der Nähe liegt neben der Santo Cristo Kapelle ein kleines Museum, das „Museu Paroquial“ mit archäologischen Funden, sakralen und Gebrauchsgegenständen aus den näheren Umgebung.
Auf dem großen Parkplatz am Ortseingang findet jeden ersten Sonntag im Monat ein sehr gut besuchter, lebhafter Markt statt, und auch zur Karnevalszeit herrscht hier reges Treiben.
In und um Moncarapacho gibt es eine Reihe von Gartenbetrieben mit einer großartigen Auswahl heimischer und anderer Gewächse Besonders sehenswert ist eine Olivenplantage und Ölmühle Lagar da Horta Félix, deren älteste Bäume vermutlich weit mehr als ein Jahrtausend überlebt haben.
Olivenplantage Monterosa
Am Ortsrand von Moncarapacho liegt eine sehenswerte Olivenplantage mit einer eigenen Ölmühle. Dort wird auf einer Fläche von 15 ha hochwertiges Ölivenöl erzeugt.
Ein Besuch der Plantage mit ortskundiger Führung ist empfehlenswert. Dabei erfährt man, dass die Olivenbäume zu den frühesten Kulturpflanzen der Menschheit gehören. Wenn man die mächtigen Baumstämme der ältesten Bäume bestaunt, versteht man, daß diese Bäume mehr als Tausend Jahre alt werden können. Zwischen den Bäumen trafen wir auf einige Iberische Schweine, die in Freilufthaltung auf ökologische Weise für die Auflockerung des Bodens sorgen.
Die von Hand gepflückten reifen Früchte werden in Monteros nach alter Tradition in einer Granit Steinmühle aus der Römerzeit zu einer Paste zermahlen. Das so gewonnene Olivenöl wird mit neuester Technik weiterverarbeitet, gefiltert und in Stahltanks bis zur Abfüllung auf Flaschen gelagert. Das Azeite Monterosa Virgem Extra ist von ein Olivenöl höchster Qualität und kommt in verschiedenen Geschmacksrichtungen in den Handel.
Mehr erfahren Sie auf der Webseite von Monterosa
Olaria Moncarapachense
Die Algarve ist bekannt für die reiche Auswahl von handwerklich erstellten Töpferwaren aller Art.
Im Hinterland der Ostalgarve zwischen São Brás de Alportel und Tavira gibt es reiche Lehmvorkommen, sowohl den rotbraunen wie den gelben Lehm. In den Manifakturen um den Ort Sta. Catarina da Fonte de Bispo herum werden die typischen Terrakotta Fliesen und Dachziegel hergestellt, die als „Santa Catarina“ in den Handel kommen und über Jahrhunderte die Architektur der Algarve mit geprägt haben.
In der Töpferei Olaria Irmãos Eugénio am westlichen Stadtrand von Moncarapacho haben wir von einem unserer Einkäufe diese Bilder mitgebracht.
Cerro de São Miguel
Der Cerro de São Miguel, mit 410 m die höchste Erhebung in der Serra de Monte Figo, liegt weithin sichtbar nördlich von Moncarapacho. Von dort hat man bei klarem Wetter eine großartige Aussicht auf die Küste der Ostalgarve bei Olhão und die Ria Formosa.
Dieser markante Berg ist über eine kurvenreiche, schmale Straße von beiden Seiten mit dem Auto zu erreichen. Auch Straßenradfahrer lieben diese herausfordernde Strecke, während Mountainbiker, die sogar aus dem benachbarten Spanien kommen, eine steile Direttissima bevorzugen. Wir waren bei einem Ausflug sehr überrascht, als sie vor uns untem im Tal ankamen.



















































