Anfang Mai feiert die zu Faro gehörende Ortschaft Estoi alljährlich das Fest des Tannezapfens – „Viva a Pinha!“
Das Fest, dessen Usrprung unbekannt ist, hat eine über zweihundert Jahre alte Tradition. Pinha ist die portugiesiche Bezeichnung für den Zapfen der Pinie (pinheiro), aus dem die köstlichen Pinienkerne gewonnen werden, die bei Kennern sehr geschätzt und heutzutage entsprechend teuer sind. Spektakulärer Höhepunkt ist ein farbenprächtiger Umzug von Reitern, Pferdewagen, Kraftwagen und Traktoren – begleitet von den lauten Rufe „Viva a Pinha“. Er führt von der Pferderennbahn in Estoi bis nach Ludo zwischen dem Flughafen von Faro und Quinta do Lago. Dort findet ein ausgiebiges Festmal mit regionalen Spezialitäten, Tanz und Musik sowie reichlichen Getränken stattt. Entsprechend angeheitert macht sich dann der Zug in den frühen Abendstunden auf den Rückweg und erreicht beim Schein der mitgebrachten Fackeln den Kirchplatz von Estoi vor Mitternacht. Am folgenden Tag findet in der Pfarrkirch von Estoi (Igreja Matrix) ein Dankgottesdienst statt.
Die Vorbereitung
Nach tagelanger Vorbereitung sammeln sich die Teilnehmer auf der Pferderennbahn von Estoi
Die Kleidung
Die Teilnehmer kleiden sich traditionell mit einem roten Halstuch zu einem weißen Hemd und schwarzer Weste
Der kirchliche Segen
Die erste Station des Festumzuges ist die Igreja Matrix in Estoi, wo der Priester unter Glockengeläut den Segen erteilt.
Die Rückkehr
Der Rückweg verläuft nicht immer geordnet, während am Kirchplatz Jung und Alt seit den Abendstunden feiern.
Der Abschlussgottesdients
Am folgenden Tag finder in der Pfarrkirche von Estoi ein Dankgottesdients statt.







































