Oberstadt auf dem Burghügel

Die Oberstadt von Tavira auf dem Burghügel oberhalb des Westufers mit herrlichen Ausblicken über die Altstadt und den Rio Gilão bis hin zur Lagune der Ria Formosa

Aufgang zur Oberstadt vom PLatz der Republik im Stadtzentrum von Tavira durch das Burgtor Porta de D. Manuel
Blick von der Ponta Romana übr den Rio Gilâo auf die Oberstadt am Westufer mit dem Wasserturm Torre de Tavira
Aufstieg zur Burg von der Rua da Liberdade über die Escadinhas do Castelo

Castelo de Tavira

Die Oberstadt ist vom Platz der Republik aus über eine schmale Gasse nach Durchqueren des 1520 erbauten Burgtors (Porta de D. Manuel) zu erreichen. Im Jahre 1242 wurde die Burg und Stadt durch D. Paio Peres Correia endgültig von den Mauren erobert.

Von der mächtigen maurischen Burg auf dem Burghügel sind nur noch wenige Mauern und Turmfragmente erhalten, dafür wird der Besucher durch schöne Parkanlagen und einen eindrucksvollen Blick auf die Stadt entschädigt.

Convento do Graça

Das Gebäude des ehemaligen Klosters ist heute ein Hotel und gehört als Pousada de Tavira zu den historischen Pousadas de Portugal der Pestana Hotelkett.

Das im Jahre 1569 von König D. Sebastião gegründet Konvent war der Sitz der Augustiner Nonnen. Zu dieser Zeit gehörte der Burghügel zum jüdischen Viertel. Die Fassade mit Blick auf den Largo Dr. Jorge Correia sowie die Treppe wurden im Barock Stil im 16. und 17. Jahrhundert errichtet.

Torre de Tavira

Der alte Wasserturm auf dem Burghügel wurde im Jahre 1931 erbaut, um die ganze Stadt Tavira mit Wasser zu versorgen. Jetzt ist dort die erste und einzige Camera Obsc

ura der Algarve untergebracht. Sie bietet Besuchern unter kundiger Führung einen spektakulären Rundumblick über die Dächer von Tavira mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten bis zum Fluss Gilao und der Lagunenlandschaft der Ria Formosa.

Calçadas

Calçadas bedeutet im Portugiesischen sowohl ein „Pflasterstein“ aus Kalkstein als auch eine damit gepflasterte Gasse oder Straße.

Die steilen gepflasterten Gassen, die aus verschiedenen Richtungen auf den Burghügel führen, sind ein eindrucksvolles Anschauungsmaterial für die Handwerkskunst der Pflasterung.