Die Perle der Ostalgarve – die Geschichte der schönsten Stadt des Sotavento Algarvio ist eng mit dem Meer verbunden.
Praça da Republica
Der Platz der Republik im Zentrum der Stadt, an drei Seiten umgeben von
- dem Rio Gilão mit der Römischen Brücke
- einem Park am Flussufer und dem repräsentativen Gebäude der Câmara Municipal, dem städtischen Rathaus,
- und der gegenüber liegenden Häuserzeile mit dem Tourismusbüro und Straßencafés.
Er öffnet sich nach Süden über die R. da Liberdade, von wo man über die Porta Manuel I zur Oberstadt auf dem Burghügel gelangt.






Ponte Velha – Römische Brücke
Die sog. „Römische Brücke“ ist eine von 5 Brücken, die in und bei Tavira über den Rio Gilão führen. Sie ist eines der ikonischen Bauwerke der Stadt und wird heute nur noch von Fußgängern genutzt.
Die heutige Konstruktion stammt aus dem 17. Jahrhundert anstelle einer vermutlich in der Römerzeit errichtete Brücke für die Straße von Faro über Castro Marim nach Mertola.
Am südlichen Ende der Brücke erinnert eine Gedenktafel an die erfolgreiche Verteidigung der Brücke durch Bürger der Städte Faro und Tavira in den Jahren 1383 -1385 gegen Truppen König Juan I von Kastilien.






Jardim do Coreto
Der schöne Park verläuft entlang der Uferpromenade Rua do Cais vom Platz der Republik bis zur sehenswerten ehemaligen Markthalle Mercado da Ribeira, wo jetzt Restaurants und Geschäfte untergebracht sind. Mitten im Park liegt ein kleiner Pavillon, genannt Templete de música.
Von der Uferpromenade hat man einen herrlichen Blick auf die Römische Brücke und die stlvollen Fassaden der Gebäude am gegenüber liegenden Ufer.






Palacio da Galeria
Das eindrucksvolle Gebäude auf halber Höhe des Burghügels (alto de Sta. Maria) ist das Kernstück des städt. Museums und Ort vieler Ausstellungen.
Erbaut im 16. Jahrhundert, verbindet es Elemente verschiedener Perioden von der Gotik über die Renaissance bis zum Barock und ist als monumento de interesse público klassifiziert.
In der unmittelbaren Umgebung finden seit Jahren Ausgrabungen statt, um die Spuren einer Phönizischen Ansiedlung zu bewahren.





Stadthäuser und Fassaden der Altstadt
Wer mit offenen Augen durch die Innenstadt von Tavira geht, versteht sofort, warum viele sie nicht nur für die Perle der Ostalgarve, sondern für die schönste Stadt der gesamten Algarve halten.
Das Stadtbild ist bestimmt von den weißen oder mit Azulejos gekachelten Fassaden, vielen kleinen Plätzen, die zum Verweilen einladen, und den mit Terrakotta Fliesen (telhados) gedeckten Walmdächern (tesouras).
Die unvermeidliche Entwicklung durch den Massentourismus wurde in die Außenbezirke wie Cabans de Tavira verlagert.
Altstadtgassen
Ein Streifzug durch die Gassen der Altstadt von Tavira lohnt sich immer wieder:
Die Gassen auf der Nordseite des Rio Gilão, über die beiden Brücken Ponte Velha und Ponta das Forças Armadas bequem zu Fuß zu erreichen, pulsieren in den Abenstunden vor Leben.
Der Weg über die steilen, mit Kopfsteinen gepflasterten, Calçadas genannten Gassen auf dem Burghügel wird belohnt durch eine großartige Aussicht auf die Unterstadt.
Thunfischfang Museum
Das kleine Museum liegt an der Mündung des Rio Gilão bei Quatro Águas. Die ehemaligen Lager- und Wohnstätte Arraial Ferreira Neto, wo die Thunfischer von März bis September mit ihren Familien lebten, ist heute das Hotel Vila Galé Albacora. Der Ort im Naturschutzgebiet der Ria Formosa mit kleine Kirche und eine Schule ist ein architektonisches Zeugnis der Lebensart der Fischer.
Im Museum ist ein Modell dieser über Jahrhunderte verwendeten raffinierten Fangeinrichtung Almadabra zu besichtigen. Fotos und ein Video sind eindrucksvolle Zeugnisse der großen Zeit des Thunfischfangs an der Algarve, die erst mit dem Ausbleiben der großen Fischschwärme in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts ihr Ende fand.
Mit dem Tuk Tuk durch Tavira
Es gibt so viel zu sehen und entdecken in der schönsten Stadt der Ostalgarve.
Wir haben mit unsren deutschen Freunden eine Fahrt mit einem Tuk Tuk zu den sehenswertesten Orten und Plätzen in Tavira unternommen – von der Altstadt am Nordufer des Rio Gilão zu den Salzmarschen an der Ria Formosa, dem Museum des Thunfischfangs und zuletzt zum maurischen Castelo auf dem Burghügel.





















































